Elbrus Schitourenreise 2014

Die diesjährige Elbrus Schitourenreise vom 26.4. bis 5.5.2014 wurde von 12 Bergsteigern in Angriff genommen.

Bereits die Akklimatisationstouren im sehr schönen Adyrsu Valley hatten einen hohen Erlebniswert und brachten auf Grund des Neuschnees wunderschöne Abfahrten.

Die Versorgung im „Ullutau“ Camp war hervorragend. Nach  zwei Tagen verließen wir das Camp und verlegten unser „Basislager“ ins Hotel Laguna nach Cheget. In den nächsten Tagen stand weitere Akklimatisation im Vordergrund. Das Wetter war die ganze Zeit eher „durchwachsen“, trotzdem konnten wir unser Programm mit ein bisschen Flexibilität durchführen. Während der gesamten Zeit wechselte Sonne mit Schneeschauern wodurch wir perfekte Bedingungen am Berg hatten. Der für Freitag 02.05. geplante Gipfeltag (Wetterbericht wäre nicht schlecht gewesen – Realität sah etwas anders aus) wurde von mir und Vladimir (unser sehr guter russischer Bergführer) bereits in den sogenannten „Botschkis“ abgebrochen. Wir nützten den Tag mit einer super Tour zum „Echopass“ und Abfahrt bis ins Tal nach Azau. Nach der schon üblichen Passkontrolle durch das Militär ging es für eine weitere Nacht nach Cheget ins Hotel. Dort genossen wir nochmals in der neu errichteten Sauna und bei gutem „Shaschlik-Spiess“ den Abend. Am 03.05. fuhren wir erneut mit der Gondel zu unserem Hochlager. Eine weitere kurze Tour bis auf ca. 4.300 m rundete den Tag ab. Für den Sonntag, 04.05. wurde plötzlich das Wetter immer besser und die Prognose für diesen Tag war fast nicht zu glauben. Windstill, klar und relativ warme Temperaturen wurden vorausgesagt. Die Stimmung in der Gruppe stieg an und wir konnten am 04.05. wie geplant den Gipfel in Angriff nehmen.

Es bildeten sich 2 Gruppen, die erste Gruppe startete mit mir  bereits um 01.00 Uhr mit den Schiern, die zweite Gruppe mit unserem russischen Bergführer Vladimir  und einem zusätzlichen Guide fuhr um 03.00 Uhr mit den Pistengeräten (russisch Snowcat) bis ca. 4.600 m und ging dann zu Fuß Richtung Gipfel. Bei den sogenannten „Pastuchovfelsen“ trafen die Gruppen zusammen. Mit den etwas „schnelleren“ Gehern erreichte ich um 09.00 Uhr den 5.642 m hohen Westgipfel. Nach einer kurzen Gipfelrast und dem Fotoshooting stiegen wir gemeinsam in den Sattel ab. Kurz oberhalb des Sattels trafen wir auf die restliche Gruppe und so stieg ich nochmals mit dieser  Richtung Gipfel auf. Leider musste ich ca. 100 m unterhalb des Gipfels mit einem Teilnehmer umdrehen. Die restlichen Bergsteiger erreichten um ca. 11.00 Uhr den Gipfel.

Ein wunderschönes Gipfelerlebnis am Westgipfel des Elbrus  – welches wir  bei der Rückkehr nach Cheget gebührend feierten.

Ein Dankeschön noch an die Teilnehmer für das  schöne „Bergabenteuer im Großen Kaukasus“.

Rupert Hauer

Eine Antwort auf „Elbrus Schitourenreise 2014“

  1. Hey Rupert, ich wusste gar nicht, dass Du in diesem Jahr zum Elbrus gehst. Schön und Gratulation zum Gipfel. Da wäre ich doch gern dabei gewesen.

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