Aufstieg zum HL2 auf 5.350 m Seehöhe

Aufstieg zum Hochlager - 25.7.2011
Aufstieg zum Hochlager - 25.7.2011

Gestern, am 24.07.2011 starteten wir bereits um 04.00 Uhr mit dem Aufstieg zum HL2 auf 5.350 m Seehöhe. Der Aufstieg verlangte den Teilnehmern alles ab. Nach ca. 7 Stunden Aufstieg erreichten 9 der 11 Teilnehmer Lager 1 und wir errichteten dort ein Depot. Auch der Abstieg erforderte volle Konzentration, da die Nordflanke des Lenins sehr viele Gletscherspalten aufweist. Um ca. 16.30 Uhr, nach anstrengenden 12,5 Stunden erreichten wir wieder unser ABC-Lager. Einige Flaschen Coca Cola und ein Bier brachten die Lebensgeister wieder zurück. Nach einem guten Abendessen verabschiedeten sich alle recht früh in ihre Zelte.
Heute stand dafür Relaxen am Programm. Leider teilte mir Johannes mit, dass er sich nicht in der Lage sieht, den Gipfel zu erreichen und deshalb die Expedition abbricht und nach Hause fährt.
Die restliche Gruppe erholt sich im ABC. Der nächste Aufstieg zu HL 1 und 2 wird für den 27.07. festgelegt. Morgen also noch ein Ruhetag.
Den nächsten Bericht werdet ihr dann in 3 oder 4 Tagen lesen können.
Die schönsten Grüße nach Hause

Rupert und Team

Rückblick auf den Leningletscher. Basislager ist zu klein, um erkannt zu werden 25.7.2011
Rückblick auf den Leningletscher. Basislager ist zu klein, um erkannt zu werden - 25.7.2011

Bericht 3 – Aufstieg ins vorgeschobene Basislager des Pik Lenin auf 4.400m

schicke euch heute 2 Berichte.
Leider hat uns die Technik in den letzten Tagen im Stich gelassen. Konnte erst heute (bei meinen technischen Fähigkeiten ein Wunder) wieder alles in Gang setzen.

Berichts 3:
Aufstieg ins Camp 1 bzw. ABC (4.400 m Seehöhe) am 22.07.2011. Alle Teilnehmer konnten ohne Probleme

das Lager erreichen. Die Stimmung in der Gruppe ist nach wie vor sehr gut. Das Wetter am Berg bzw. auch bei uns im ABC ist super – etwas windig in der Höhe. Heute haben wir einen Ruhetag eingelegt. Packen und Organisieren steht am Programm. Wollen morgen zum HL 1 (ca. 5.300 m) aufsteigen und Material deponieren. Danach wieder ins ABC absteigen.
Werde mich dann wieder mit einem aktuellen Foto melden.

Akklimatisationstouren rund um Basislager

Nachdem wir uns im Basislager gut eingelebt haben, unternahmen wir die letzten beiden Tage gemütliche Akklimatisationsmärsche. Der heutige „Spaziergang“ führte uns auf den sogenannten Mehlpass, ca. 4.200 m Seehöhe.

Nachdem es allen Teilnehmern, bis auf kleinere Wehwechen, sehr gut geht, werden wir morgen unser Basislager verlassen und ins ABC bzw. Lager 1 aufsteigen. Von dort aus werden wir dann versuchen, den Pik Lenin zu besteigen.

Das Wetter ist derzeit wolkenlos und auch der Wind ist nicht allzu stark. Temperaturen sind tagsüber eher zu warm. In der Nacht kühlt es dann jedoch stark ab.

 Die Stimmung in der Gruppe ist auf Grund des guten Wetters, dem sehr guten Basislageressen und der angenehmen Atmosphäre im Camp bestens.

 Also dann, melden uns das nächste Mal dann schon aus einem Stockwerk höher.

 Die schönsten Grüße vom ganzen Team

iV Rupert

Eingehtour zum Mehlpass 4200m
Eingehtour zum Mehlpass 4200m

Anreise ins Basislager

Bereits am 16.07.2011 begann für mich die Reise nach Kirgisistan. Einen Tag früher als der Rest der Mannschaft um vor Ort noch die letzten organisatorischen Dinge zu erledigen. Am 18.07.2011 empfing ich dann die Teilnehmer der Expedition zum Pik Lenin, 7.134 m, zweithöchster Pamirgipfel, am Flughafen in Bishkek. Nach einem gemeinsamen Frühstück checkten wir um 07.00 Uhr für den Flug nach Osh ein. Nach einem einstündigen Flug mit einer bereits in die Jahre gekommenen Antonov landeten wir wohlbehalten am Flughafen in Osh. Vorerst stand ein wenig relaxen und frischmachen im Hotel am Programm ehe wir eine kleine Sightseeingtour durch Osh machten. Am 19.07. starteten wir bereits um 08.00 Uhr mit einem alten aber verlässlichen Bus Richtung Atchik Tash – Basislager.

Es waren 6 anstrengende Stunden, ehe wir unsere Zelte im bereits eingerichteten BC beziehen konnten. Das Basislager, welches für die nächsten 4 Tage unsere Heimat bildet, liegt auf ca. 3.650 m Seehöhe umringt von eindrucksvoller Landschaft. In einer solch schönen Gegend ist es selbstverständlich, dass die Stimmung in der Gruppe ausgezeichnet ist. Für den 20.07. steht etwas Ruhe und das Zusammenstellen der Gruppenausrüstung sowie Schulungen an verschiedenen Ausrüstungsgegenständen (Funk usw.) am Programm.

Teilnehmer der Pik Lenin Expedition 2011
Teilnehmer der Pik Lenin Expedition 2011

Die Teilnehmer:

Unsere drei Damen Brigitte, Tanja und Susanne, Pascal unser Schweizer (Ps: lg an Julia seine Freundin und danke für die nette Kappe), Klaus, Hannes, Lorenz, Peter, Dirk, Dietmar, Christian und ich

Pik Lenin Expedition 2011 – Vorschau

 
Pik Lenin 7.134 m
Pamirgebirge / Kirgisistan
16.07. – 10.08.2011
Auch 2011 werde ich versuchen, einen hohen Berg zu besteigen.
Dieses Mal gehts nicht nach Nepal oder Tibet zu den ganz hohen Bergen, sondern eine Stufe niedriger zum 7.134 m hohen Pik Lenin.

Pik Lenin 7134m
Pik Lenin 7134m

Der Pik Lenin ist mit seiner Höhe der zweithöchste Berg des Pamir-Gebirges und befindet sich im Grenzgebiet von Kirgisistan und Tadschikistan, im Süden von Kirgisistan.
Kirgisistan wiederum ist eingebettet zwischen Kasachstan im Norden, Usbekistan im Westen, Tadschikistan im Süden und China im Südosten und Osten.

Die Anreise erfolgt mit der Aeroflot von München über Moskau nach Bishkek, der Hauptstadt von Kirgisistan.

Von Bishkek reisen wir dann mit einem Bus in einer ca. 12stündigen Fahrt über den 3.586 m hohen Töö-Ashuu Pass nach Toktogul, weiter über Jalalabad nach Osh. Bereits am nächsten Tag erreichen wir dann wiederum nach einer langen Busfahrt das auf 3.700 m liegende Bergsteigerlager Achik Tash.

Besteigung

Nach einem ca. 3tägigen Akklimatisationsaufenthalt im Bergsteigerlager Achik Tash wechseln wir in das vorgeschobene Basislager (4.450 m).
Nach der Errichtung der Hochlager 1 auf 5.300 m (auch Linsenlager genannt) und Hochlager 2 auf 6.130 m werden wir in einer langen Etappe versuchen, den Gipfel zu besteigen.
Nach einer hoffentlich erfolgreichen Besteigung erfolgt die Rückreise über die bereits bekannte Route.